Unsere Mid-Term Gruppe

20 Jänner 2020

Anreise

Es geht los! Das Mid-Term Training steht vor der Tür! Endlich sehe ich bekannte und auch unbekannte gesichter wieder. Am Montag bin ich mit Jamila und Monika dann nach Vilnius gefahren um dort mit einem Bus und fast allen Freiwilligen nach Trakai zukommen. Es ist mega schön alle wieder zusehen!

Tag 1

Angefangen haben wir mit einigen Kennen-lern spiele. Erst haben wir 3 Gegenstände die uns Repräsentieren vorstellen müssen. Bei mir waren es mein Laptop, meine Kamera und mein Handy. Mein Laptop ist für alles was ich mache. Vieles ist Online bzw Digital. Die Kamera steht für mein Blog und meinen YouTube Kanal wo ich mich sehr viel mit beschäftige. Mein Handy für das Zeitmanagement, denn ohne Handy (Google-Kalender) wäre ich auf meiner Arbeit verloren. Direkt danach gab es das „Schneeball“ spiel. Hier schreibt mann seinen Namen auf ein Blatt und zerknuddelt es. Dann schmeißt man die „Schneebälle“ herum. dann Stoppt die Musik und du nimmst den nähsten Schneeball auf zeichnest ein teil des Gesichtes und beantwortest eine Frage und weiter geht die Schneeball Schlacht. Direkt danach haben wir über unsere Erwartungen an uns/die Gruppe/das Training geredet. Am Abend gab es noch ein Team-Building Game wo du Items von ein Eck ins andere bringen musst. Du darfst es aber nicht deinem Nachbar geben!

Den Abend (ab 19.00 Uhr) gestalten wir selber. Wir haben ein wenig Just Dance getanzt und einige Brett/Karten Spiele gespielt.

21 Jänner 2020

Tag 2

Der Zweite tag hat mit einem etwas kleinem aber gutem Frühstück angefangen. Im Programm haben wir gleich mit unserem Projekten angefangen. Was machen wir genau? Worum geht unser Projekt? Danach kamen wir zu den „De Bono Hats“. Es gibt 6 Hüte mit verschiedenen Themen. Zu diesen Hüten haben wir je eine/zwei Aktivitäten gemacht um uns zu verstehen und nachher sind wir 20 Minuten hin gesessen um über die gestellten fragen nachzudenken und diese zu Beantworten.

Dave Kock in Brüssel für Fridays for Future abschied

22 Jänner 2020

Tag 3

Am dritten tag hatten wir ein „Flashback“ an das was wir bereits in unserem Freiwilligen Jahre gelernt haben. Hier geht es hauptsächlich um den Youth Pass den wir am ende des Volunteering kriegen werden. In diesem gibt es 8 Kompetenzen

Youth Pass Kompetenzen

  • Literacy
    • Beschreibt die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle oder Fakten zu verstehen und diese zu zeigen. In geschriebener oder anderen formen, auch die Fähigkeit zur Interaktion mit anderen zählt hier.
  • Multilingual,
    • Beschreibt die Fähigkeit, außerhalb deiner Muttersprache dich verständigen zu können. Durch z.B. English oder Litauisch und seine Gefühle, Emotionen und Gedanken zum ausdruck bringen zu können.
  • Mathematical/Competence in Science & Technologie
    • Beschreibt die Fähigkeit, Alltags Probleme durch Mathematisches denken zu beheben. Zu Science gehört das verstehen von verschiedenen Abläufen, das verstehen von Fragen und Meinungen auf geschehenes zu basieren.
  • Digital
    • Zur Digitalen Kompetenz gehört das vernünftige verwenden von digitalen Technologien, Kommunikation und Kollaboration, medien und auch Digital content Creation. Es beschreibt auch die Fähigkeit verschiedenste arten von Informationen zu Filtern.
  • Personal/Social/Learning to Learn
    • Diese Fähigkeit beschreibt das „Lernen um zu Lernen“. Hier geht es um etwas was du gelernt hast nachher auch zu Reflektieren. Auch geht es um Zeit und Information Management. Social, hier geht es darum mit anderen zuarbeiten, Konflikte zulösen.
  • Citizenship
    • In der Kompetenz Citizenship geht es um die fähigkeit als person in einem Normalen umfeld (in meinem fall Litauer) auftreten zukönnen und ein Stück der Gemeinschaft zu werden. Auch die Fähigkeit des verstehens von: Sozialem, Economics, Gesetz und Politik fallen unter diese Kategorie.
  • Entreprenership
    • Diese Kompetenz beschreibt die Fähigkeit Möglichkeiten in Aktionen/Projekte zu verwandeln. Hier fällt auch die Initiative ergreifen hinein. Zur Kompetenz gehören auch die Fähigkeit zu kollaborieren, auch Projekte von Kulturellem, Sozialem oder Finanziellem wert planen zu können.
  • Cultural Awareness & Expressions
    • Hier hinein fällt die Fähigkeit die andere Kultur verstehen zu können, wieso sie etwas bestimmtes macht. Gedanken sind nämlich von Land zu Land / Stadt zu Stadt verschieden.

Aufgaben & Trakai

Nachdem wir die Kompetenzen erläutert haben, haben wir die Aufgabe bekommen in 2 Teams 8 aufgaben dem anderem Team zugeben welches jeweils zu einer Kompetenz passt. Diese sollen nachher in Trakai innerhalb von knapp 2 Stunden ausgeführt werden. So haben wir nachher aufgaben bekommen wie:

  • Mache eine Werbung für diese Strohhalm Packung
  • Die hälfte der Gruppe läuft 20 Minuten Blind.
  • Mache ein Interview mit einer Litauischen Person und stelle Ihr fragen zu gewissen Klisches
  • Macht eine Diskusion untereuch. Schlüpft in die rollen eines 6 Jährigen kleinem kind, 22 Jährigen LGBTQI+, 50 Jähriger Buisness mann und 90 Jährige alte Oma.
  • Lern ein wort in 8 verschiedenen Sprachen. (Wort war vorgegeben)

Nachher hatten wir in Trakai noch ein Workshop wo wir mit einem Litauischem Farmer Seife herstellen konnten. Hierzu haben wir Kokosfett Geschmolzen, dazuu noch 2 Chemikalien gegeben und nachher noch verschiedenste Pflanzen hineingegeben. Auch hab es noch ätherische Öle!

Am Abend haben wir wieder einige Spiele gespielt. Auch war heute das erste mal die Öffnung von den Secret Nachrichten. Hier zu haben wir ein Beutel aufgehangen wo alle anonyme nachrichten an eine Person schreiben konnten (nur Positives). Es ist echt mega schön wenn man dann 20 Minuten da sitzt und jeder kriegt was schönes gesagt!

23. Jänner

Tag 4

Am vierten Tag haben wir wieder mit dem Youth Pass weiter gemacht. Auch die National Agency kam nun zu besuch um uns über Youth Pass und Volunteering zu erzählen. Auch hat sie uns all unsere Fragen beantworten und mega geiler ESK-Jumper gebracht! Der Ganze weitere tag ging um den Youth Pass. Wir haben uns gedanken gemacht was wir alles schon gelernt haben und auch auch einen Plan gemacht wie wir das was wir noch lernen wollen besser umsetzten können. Sowie auch Projekte besser Planen können.

Interkulturelles Abendessen

Am Abend (15:00) haben alle dann angefangen zu kochen. Jeder hat eine oder mehrere Speisen aus seinem Heimatland gekocht. So hatten wir was Georgisches, Spanisches, Grichisches, Czechisches, Russisches, Österreichisches, Türkisches und frag bitte nicht was noch mehr. Auch haben wir Aiste (National Agency) zum Essen eingeladen. Sie hat uns nachher noch erzählt das in 6 Jahren das sie nun mit ESK/EVS arbeitet noch nie zu einem Interkulturellen Dinner eingeladen wurde. Wir haben einen richtig schönen Abend gehabt. Aiste hat auch Ihre 2 Kinder mitgenommen und wir hatten die Möglichkeit einige spiele mit Ihnen zuspielen und beizubringen. Sie konnten allerdings kein English und wir nur Schlecht Litauisch, aber es hat funktioniert! Am abend haben wir dann auch heute wieder die Anonymen karten aufgemacht.

Dave Kock gruppen foto in Siauliai

24. Jänner

Tag 5

Am letzten tag haben wir noch über einen „Aktions-plan“ für die verbliebene zeit gesprochen. Ein großer teil es Vormittages ging auch um das ende des Projektes, das wieder nach Hause kommen. Worum sollten wir uns unbedingt rechtzeitig kümmern damit wir am ende kein Stress & Pfusch zusammen haben. Was sich verändern wird, hier wurde ganz klar auf die erwartungen eingegangen. Wir Freiwillge haben nach diesem Jahr enorm viel neue Erfahrungen gesammelt und haben uns warscheinlich viel verändert! Mehr als die meisten denken. Wir sind Selbstständiger, überleben alleine in einem fremden Land etc. aber auch zuhause in der Heimat ändert sich einiges, Freunde und Familie erleben Sachen die wir Freiwillige verpassen. Wodurch wir nicht mehr der gleiche teil der Gruppe sind wie bevor dem ESK. Wir werden uns wahrscheinlich auch in der Heimat fast von grund aus ein neues Leben aufbauen müssen (erneut). Ich sehe das aber eher als neue Chance in einem „alten“ gebiet, „neu“ anzufangen.

Als letztes haben wir noch ein Feedback gemacht, wo wir verschied farbige zettel hatten (andere Farbe andere Bedeutung) und diese dann zu den verschiedenen Aktivitäten geklebt haben.

Fazit

Mir hat das Mid-Term Training sehr sehr gut gefallen! Ich bin froh das ich so eine Gruppe hatte. Ich hab mit vielen Freiwilligen sehr Interessante aber auch Persönliche Konversationen gehabt die ich sonst wahrscheinlich nie hätte! Ich bin einfach dankbar für die Woche! Ich habe auch schon einige neue Ideen für neue Projekte bzw Verbesserungen in meinem Radio Klub.

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